Historischer Verein München Laim - Der Laimer Geschichte verpflichtet
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Grußwort des Vorsitzenden Peter Hausmann

Aktuelles

Präsentation des Laimer Almanachs 2016/17

Seit vielen Jahren gibt der Historische Verein Laim den "Laimer Almanach" heraus - eine Zusammenstellung von akribisch recherchierten Fakten und Zeitdokumenten aus der Geschichte Laims und des Münchner Westens. Die neue Ausgabe erscheint am 19. Oktober und wird feierlich in der Stadtbibliothek Laim in der Fürstenrieder Straße 53 vorgestellt. Der "Laimer Almanach 2016/17" kann an diesem Abend von Besuchern erstmals käuflich erworben werden - Restexemplare aus den Vorjahren sind ebenfalls noch vorhanden.

Der "Laimer Almanach" ist inzwischen zu einer beindruckenden Sammlung historischer Daten und Fakten herangewachsen - die in München seinesgleichen sucht. Auch die aktuelle Ausgabe beinhaltet wieder - in der Mehrzahl weniger bekannte - Geschichtsdaten aus den letzten 300 Jahren des Laimer Werdegangs. Die mittlerweile 60-jährige Geschichte der Paul-Gerhardt-Kirche ist ebenso Bestandteil der Broschüre wie die Laimer Wirtshäuser und die Eisenbahn (letzter Teil). Ebenso beleuchtet wird die Matousek-Villa in der Perhamerstraße 34, die Auflassung des Laimer Friedhofs sowie das 80-jährige Jubiläum der Heimag-Siedlung (Klein-Abessinien).

Die Autoren haben ein weiteres Mal eine umfassende Abhandlung geschaffen, die mit zahlreichen historischen Abbildungen auch für "Nicht-Historiker" interessant sein dürfte - ein Muß für jeden geschichtsinteressierten Laimer, ganz gleich ob alteingesessen oder zugezogen.

Präsentation des Laimer Almanachs 2016/17
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19:30 Uhr
Stadtbibliothek Laim
Fürstenrieder Straße 53

Am Samstag, 22. Oktober findet zwischen 9:00 und 13:00 Uhr in der Fürstenrieder Straße (vor Hausnummer 51, neben der Stadtbibliothek) ein Infostand mit Verkauf des Almanachs statt. Dort kann der Almanach 2016/17 zum Preis von 6,00 € (und auch frühere Ausgaben) erworben werden, wenn Sie die Präsentation selbst nicht besuchen können. Als besonderes Angebot gibt es alle bisher erschienenen Ausgaben zum Vorzugspreis von 18,00 €. Das wäre doch ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für Angehörige, Freunde und Bekannte in Laim oder für solche, die an unserem Stadtviertel interessiert sind.

Laimer Almanach 2016/17 - Inhalte

60 Jahre evangelische Paul-Gerhard-Kirche

Alexander Schöttel

60 Jahre evangelische Paul-Gerhard-KircheAm 31. Oktober 1517 schickte der Augustiner Mönch, Magister der freien Künste und Professor der Theologie in Wittenberg, Martin Luther, ein Blatt mit 95 Thesen (Diskussionspunkte) gegen den Ablasshandel an seinen Bischof und einige Freunde. Nach der Tradition soll er sie auch an der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen haben. Die Thesen waren in Latein, der damaligen Sprache der Wissenschaft, abgefasst. Sie wurden aber in kürzester Zeit ins Deutsche übersetzt und fanden weiteste Verbreitung. Er beabsichtigte dadurch eine öffentliche Diskussion hervorzurufen, aber keinesfalls mit seiner Kirche zu brechen. Dass er damit schließlich die Reformation und damit die Spaltung der westlichen christlichen Kirche auslöste, war damals sicher ebenso nicht seine Absicht. 2017 wird das 500jährige Jubiläum weltweit gefeiert werden.
Ein vor allem „Laimer“ Datum ist der 16. September 1956. An diesem Tag konnten die evangelischen Christen dieses Stadtteiles die Einweihung ihrer neuerbauten Paul-Gerhardt-Kirche feiern.
Diese zwei Jubiläen sind der direkte Anlass dafür, dass wir in dieser Ausgabe ausführlich über die Geschichte der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde und deren Kirchengebäude berichten.
Der Autor ist seit 1992 Stadtkirchner an der Paul-Gerhardt-Kirche und kann deshalb vieles aus erster Hand berichten.

110 Jahre Laim ohne eigenen Friedhof

Josef Kirchmeier
 
Nur Weniges berührte die Bevölkerung in den Landgemeinden persönlich so sehr, wie Entscheidungen der Verantwortlichen zum Bestattungswesen. Mit dem Verlust der Selbständigkeit der Gemeinde Laim im Jahr 1900 ging auch die Zeit zu Ende, in der die Toten um die Dorfkirche herum zur letzten Ruhe gebettet werden durften. 1907 wurde der Waldfriedhof eröffnet und damit auch das Ende des Laimer Dorffriedhofes besiegelt.
Dieser Artikel beleuchtet die Probleme, die dadurch in der Bevölkerung des neuen Stadtteils entstanden und beschreibt auch das weitere Schicksal des traditionsreichen Gottesackers. 

80 Jahre Siedlung "Klein Abessinien" oder die "HEIMAG-Siedlung"

Angelika Wehres
 
Dieser Artikel befasst sich mit der Geschichte einer der typischen Laimer Kleinhaussiedlungen. Dabei wird auch zu der ungewöhnlichen, bei der alteingesessenen Laimer Bevölkerung aber durchaus gebräuchlichen, Namensgebung Stellung genommen. Die Autorin lebt heute noch dort. Die Großeltern gehörten zu den Siedlern der ersten Stunde. Schließlich wird auch die Idee der Heimstätten-Siedlungen, deren Blütezeit in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts lag, näher erläutert. War dies doch eine der damaligen Möglichkeiten für den Mittelstand, sich Wohneigentum zu erarbeiten.
Die Siedler- und Eigenheimer Vereinigung Laim-West feiert 2017 ihr 80-jähriges Bestehen.
Zahlreiche Bilder aus Familienbesitz der Autorin und von anderen langjährigen Siedlungsbewohnern lassen das besondere Flair dieses liebenswürdigen Laimer Stadtteils lebendig werden.

175 Jahre Laim und Eisenbahn - Staatsbahn - Reichsbahn - Bundesbahn

Laim als Dorf bzw. Münchner Stadtteil mit vielen Eisenbahnern unter seinen Einwohnern war naturgemäß auch mittel- oder unmittelbar von allen Veränderungen bei der Eisenbahn betroffen. Auch zählte der Streckenabschnitt Laim-Donnersberger Brücke  damals schon zu einem der meistbefahrenen Deutschlands. Diese große Eisenbahner-Zeit endete mit der Stilllegung des Rangierbahnhofes und der Schließung des Vorortbahnhofes. Auch für das örtliche Gewerbe haben Gleisanschlüsse längst ihre Bedeutung eingebüßt. Der S-Bahnbau hat ein Übriges getan, Bahnanlagen aus Reichs- und Staatsbahn verschwinden zu lassen.
Immer noch erinnern Reste der alten - heute weithin fuktionslosen - Bahnanlagen an die damaligen Zeit. Wir haben versucht, diese in Bildern festzuhalten.  Diese Fotos in unserem Bericht, die überwiegend von einem bekannten Eisenbahnfotografen und von Vereinsmitgliedern stammen, sollen helfen, über eine vergangene Zeit zu erzählen, da es immer schwieriger wird, entsprechende Zeitzeugen zu finden, die darüber berichten können.
Außerdem ist anzunehmen, dass mit Verwirklichung der zweiten S-Bahnstammstrecke, die hier in Laim beginnen soll, auch diese letzten Relikte einer ehemals bedeutenden Eisenbahnanlage aus Platzgründen verschwinden werden.
Neben den Bahnanlagen in Laim haben sich die Bediensteten der Eisenbahn und deren Angehörige in den Wohnanlagen der Eisenbahner-Baugenossenschaften ein bleibendes Denkmal gesetzt. Aus einer handgeschriebenen Chronik eines Mitgliedes der ersten Stunde, die dem Verein vorliegt, erfahren wir Einzelheiten aus der Anfangszeit der Wohnanlage.

Laim und seine Wirtshäuser

Lothar Schmidt

Aus dem dörflichen und städtischen Leben in Bayern sind die Wirtshäuser nicht wegzudenken. Der Wirtshausbesuch gehörte zum Alltag - bevorzugt der männlichen Bevölkerung. Ein oder mehrere Gasthäuser fanden sich bis ins 20. Jahrhundert zu fast jedem  Dorf.  Das galt auch für das Dorf Laim. Die Wirtschaft war  ein wichtiger Treffpunkt im dörflichen Leben, nicht nur als Ort der Kommunikation. Nach der Eingemeindung nach München etablierte sich hier jedoch eine breite Pailette unterschiedlicher Wirtshäuser. Wir finden die bei den Studenten beliebte Ausflugsgaststätte ebenso wie die kleine Eckkneipe, die kaum einer einzelnen Person den Lebensunterhalt sicher kann.
In der einschlägigen Literatur über Laimer werden zwar verschiedene Wirtshäuser erwähnt. Allerdings liest man dort in diesem Zusammenhang öfter “nicht mehr zu klären“ oder die Angaben stimmen nicht mit anderen Unterlagen überein. Der Autor möchte in diesem Artikel versuchen, mit Hilfe der im Stadtarchiv München sehr zahlreich vorhandenen Akten, die Geschichte verschiedener Gasthäuser darzustellen. Wie eine Zusammenstellung am Ende des Artikels ausweist, gab es vor dem 2. Weltkrieg etwa 60 Wirtshäuser, Vereinsgaststätten, Branntweinstuben und Werkskantinen im Stadtteil Laim, deshalb kann die Darstellung nur beispielhaft sein. Zahlreiche historische Pläne und Bilder  lassen Lokalitäten und auch Wirtsleute wieder lebendig werden.

Robert Matousek baut eine Villa - Die Geschichte des Gebäudes Perhamerstraße 34 und seiner Erbauer

Lothar Schmidt

Der Laimer Almanach druckte schon mehrmals Lebensbilder Laimer Personen ab, die für das öffentliche Leben in Laim von Bedeutung waren. Das trifft für Robert Matousek und seine Familie so nicht zu. Beispielhaft ist er aber als Erbauer einer der letzten Bürgerlichen Villen in Laim, die heute unter Denkmalschutz steht. Darüber hinaus zeigt die Geschichte der Familie Matousek, die nach heutigem Sprachgebrauch einen Migrationshintergrund hatte, wie auch schon am Ende des 19. und beginnenden 20. Jahrhundert Integration in der Großstadt München gelingen konnte.  Zahlreiche Bilder aus Familienbesitz illustrieren den Inhalt.

Foto: M. Schmidt

Eingetragen am 22.09.2016

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